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Feuerwehrmann gesteht Brandanschlag

Hagen. Ein Feuerwehrmann hat vor Gericht einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft im sauerländischen Altena gestanden. Obwohl im Erdgeschoss eine siebenköpfige syrische Familie geschlafen hatte, bestritt der Angeklagte (Foto) die Absicht, die Bewohner zu verletzen oder zu töten. »Ich habe Angst gehabt vor Einbrüchen, Diebstählen, Gewalttaten und auch vor sexuellen Übergriffen«, sagte der 25jährige am Dienstag beim Prozessauftakt am Landgericht Hagen. Laut bild.de erwähnte er in diesem Zusammenhang seine Oma und seine Schwester. Er habe den Flüchtlingen aber nicht schaden wollen. Bei dem Brandanschlag war niemand verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Feuerwehrmann vor, in der Nacht zum 3. Oktober 2015 unter dem Dachstuhl des Hauses Benzin verteilt und angezündet zu haben. Sein Freund soll im Hausflur Schmiere gestanden haben. Das Gericht schließt eine Verurteilung wegen versuchten Mordes nicht aus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2016, Seite 15, Antifaschismus

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