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Grimm-Briefe

Die Stadt Kassel hat 88 Schriftstücke der Brüder Grimm gekauft. Es handelt sich um die Verlagskorrespondenz von Jacob und Wilhelm Grimm mit der Dieterichschen Buchhandlung Göttingen aus dem Zeitraum 1819 bis 1862, wie die Kommune mitteilte. Die Briefe, Schriftstücke und Billets sowie Verträge und Abrechnungen liefern laut Stadt »detailreiche Informationen zur Entstehungsgeschichte der Hauptwerke der beiden Forscher sowie wichtige Hinweise zu ihrer Arbeitsweise«. Die mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Hessischen Kulturstiftung erworbenen Grimm-Autographen sollen am Mittwoch vorgestellt werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.05.2016, Seite 10, Feuilleton

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