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Teuerung im Euro-Raum bleibt angeblich aus

Brüssel. Eine von der Europäischen Zentralbank (EZB) gewünschte Teuerung bleibt weitgehend aus. Am Mittwoch hat das Europäische Statistikamt mitgeteilt, dass die Preise im Euro-Raum im April um 0,2 Prozent gesunken sind. Bereits im März waren sie laut dem Statistikamt nicht gestiegen. Demnach habe das günstige Öl die Teuerungsrate gedrückt. Angeblich sollen auch die Kosten für Energie im April um 8,7 Prozent niedriger gewesen sein als noch im vergangenen Jahr. Die EZB versucht durch den Aufkauf von Wertpapieren, die Teuerung auf zwei Prozent steigen zu lassen. Der Betrag gilt für die Unternehmen – nicht die Beschäftigten – als ideal. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.05.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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