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Hilfsfonds für Opfer von Missbrauch fast leer

Berlin. Die Finanzierung des Hilfsfonds für Opfer sexuellen Kindesmissbrauchs in Familien ist drei Jahre nach dem Start ungewiss. Der mit 58 Millionen Euro gefüllte Fonds für zusätzliche Therapien und andere Hilfen sei fast leer, sagte der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, der dpa. Bisher hätten mehr als 5.000 Menschen, die in Kindheit und Jugend sexuelle Gewalt in ihrer Familie erfuhren, Anträge gestellt. Die Antragszahl steige weiter an.

Außer Bayern und Mecklenburg-Vorpommern weigern sich die Bundesländer, in den Fonds einzuzahlen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2016, Seite 4, Inland

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