-
18.05.2016
- → Ausland
Syrien: Kerry fordert Luftbrücke
Wien. Die Menschen in belagerten Städten in Syrien sollen nach dem Willen der US-Regierung Hilfslieferungen aus der Luft erhalten. Sollte die UNO bis zum 1. Juni keinen Zugang zu den Bedürftigen erhalten, müsse das Welternährungsprogramm (WFP) eine humanitäre Luftbrücke einrichten, sagte Außenminister John Kerry (Foto) am Dienstag nach Beratungen der Syrien-Kontaktgruppe in Wien. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) pflichtete bei, die UNO habe ein Mandat erhalten, nach Wegen für eine Versorgung der Menschen aus der Luft zu suchen. Zwar sei es seit Februar gelungen, 800.000 Menschen zu erreichen, die bis dahin von humanitärer Hilfe abgeschnitten waren, sagte Steinmeier. Es gebe aber weiterhin Blockaden. Vertreter von 17 Staaten waren zu den Gesprächen in Wien zusammengekommen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!