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Syrien: Kerry fordert Luftbrücke

Wien. Die Menschen in belagerten Städten in Syrien sollen nach dem Willen der US-Regierung Hilfslieferungen aus der Luft erhalten. Sollte die UNO bis zum 1. Juni keinen Zugang zu den Bedürftigen erhalten, müsse das Welternährungsprogramm (WFP) eine humanitäre Luftbrücke einrichten, sagte Außenminister John Kerry (Foto) am Dienstag nach Beratungen der Syrien-Kontaktgruppe in Wien. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) pflichtete bei, die UNO habe ein Mandat erhalten, nach Wegen für eine Versorgung der Menschen aus der Luft zu suchen. Zwar sei es seit Februar gelungen, 800.000 Menschen zu erreichen, die bis dahin von humanitärer Hilfe abgeschnitten waren, sagte Steinmeier. Es gebe aber weiterhin Blockaden. Vertreter von 17 Staaten waren zu den Gesprächen in Wien zusammengekommen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2016, Seite 1, Ausland

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