Zum Inhalt der Seite

Nein, danke

Im Stadtrat von Neuss (Nordrhein-Westfalen) wird heute über die Annahme einer Schenkung abgestimmt. Ein Kunstsammler will dem örtlichen Museum Hunderte Exponate mit einem Schätzwert von insgesamt 35 Millionen Euro unter der Bedingung überlassen, dass die Werke angemessen präsentiert werden. Eine entsprechende Erweiterung des Museums könnte bis zu 21 Millionen Euro kosten. Dazu kämen laufende Kosten in sechsstelliger Höhe pro Jahr. Laut SPD-Bürgermeister Reiner Breuer wäre das bei der aktuellen Haushaltslage nicht zu stemmen, ganz unabhängig vom »gesamtstaatlichen Interesse«, die Sammlung in Deutschland zu halten, an das Staatsministerin Monika Grütters (CDU) kürzlich in einem Schreiben gemahnte. Konkret handelt es sich um 650 Kunst- und Kunsthandwerksobjekte aus dem Jugendstil und Symbolismus. Der 86jährige Sammler mit familiären Wurzeln in Neuss will anonym bleiben. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2016, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen