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Polizei setzt Tränengas gegen Flüchtlinge ein

Idomeni. Mazedonische Polizisten haben an der abgeriegelten Grenze zu Griechenland Tränengas und Gummigeschosse gegen Flüchtlinge eingesetzt, die nahe Idomeni die Absperranlagen durchbrechen wollten. Skopje bestätigte die von Griechenland gemeldeten Auseinandersetzungen vom Sonntag mittag, machte aber griechische Einsatzkräfte für den Tränengaseinsatz verantwortlich. Nach Angaben der Hilfsorganisation »Ärzte ohne Grenzen« wurden Dutzende Schutzsuchende verletzt.

Unterdessen starben am Samstag vor der griechischen Insel Samos wieder fünf Menschen. Sie hatten versucht, mit einem Boot von der Türkei aus über die Ägäis nach Griechenland zu fliehen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2016, Seite 2, Ausland

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