-
31.03.2016
- → Kapital & Arbeit
Einig: Foxconn schluckt Sharp
Tokio/Taipeh. Der japanische Elektronikkonzern Sharp hat einem reduzierten Übernahmeangebot des taiwanesischen Auftragsfertigers Foxconn zugestimmt. Den Beschluss fasste der Vorstand von Sharp am Mittwoch, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Auch der Vorstand von Foxconn habe sich für den Deal entschieden. Sharp hatte der Übernahme in einem ersten Anlauf bereits vor Wochen zugestimmt. Doch wenige Stunden danach hatte Foxconn auf neu entdeckte finanzielle Risiken verwiesen. Daraufhin reduzierte man das Angebot von 489 Milliarden Yen auf nun 388 Milliarden Yen (drei Milliarden Euro). Der Vertrag zur Übernahmen solle am Samstag unterzeichnet werden, hieß es. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!