Zum Inhalt der Seite

Rohrbombe vor Wohnhaus von Flüchtlingen gezündet

Eisenach. Im thüringischen Eisenach ist vor einem Wohnhaus für Flüchtlinge eine Rohrbombe gezündet worden. Auf dem selbstgebauten Zündsatz in der Größe von 40 mal acht Zentimetern sei ein Hakenkreuz gewesen, teilte die Polizei am Sonntag mit. In dem Wohnhaus waren demnach syrische Flüchtlinge untergebracht. Laut der Behörde wurde niemand verletzt. Auch das Gebäude sei durch die Detonation nicht beschädigt worden. Der Vorfall wurde der Polizei am Sonnabend gemeldet, er ereignete sich jedoch bereits in der Nacht zum 4. März. Die Kriminalpolizei ermittelt nun und prüft einen fremdenfeindlichen Hintergrund. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2016, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!