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Millionenklage gegen ­Kaliproduzenten K+S

Kassel/Meiningen. Wegen Gewässerverunreinigung soll der Kaliproduzent K+S einem Bericht zufolge 325 Millionen Euro zahlen. Dies fordere die Staatsanwaltschaft im thüringischen Meiningen in der Anklage gegen Manager des Dax-Konzerns, wie die Wirtschaftswoche am Mittwoch berichtete. K+S soll zwischen 1999 und 2007 rund 9,5 Millionen Kubikmeter Salzabwasser rechtswidrig versenkt haben, um mehr Kalidünger herstellen zu können. Den dadurch entstandenen Wert beziffere die Staatsanwaltschaft auf 325 Millionen Euro. Der Aktienkurs von K+S brach am Mittwoch zwischenzeitlich um mehr als 2,5 Prozent ein. K+S-Managern wird vorgeworfen, »auf Behördenvertreter eingewirkt zu haben, um eine Genehmigung zur Versenkung der Salzabfälle unter der thüringischen Gemeinde Gerstungen zu erlangen«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.03.2016, Seite 1, Kapital & Arbeit

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