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­Siemens-Chef sondiert im Iran

München/Teheran. Bei einer Iranreise hat Siemens-Chef Josef (»Joe«) Kaeser Chancen für den Elektrokonzern in dem Land ausgelotet. Mit dem iranischen Ölminister Bidschan Namdar Sanganeh und weiteren Regierungsvertretern sprach der Konzernchef über mögliche Projekte in den Bereichen Infrastruktur, Energieübertragung und Technologien, wie ein Siemens-Sprecher am Montag auf Nachfrage in München sagte.

Siemens macht sich unter anderem Hoffnung auf Bahn-Großaufträge aus Iran und hatte im Januar bekanntgegeben, dass beide Seiten über die Verbesserung der Eisenbahninfrastruktur reden wollten, sobald die internationalen Sanktionen gegen das Land aufgehoben seien. Dazu war auch eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet worden. Bei der Reise seien aber keine konkreten Einzelprojekte im Fokus gewesen, so der Sprecher. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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