Zum Inhalt der Seite

Werkvertragsgesetz soll rasch kommen

Berlin. Nach Klagen von Unternehmern wurde ein Gesetzentwurf zur Neuregelung von Werkverträgen und Leiharbeit geändert. Nun solle die Vorlage rasch Gesetz werden, sagte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Freitag. Missbräuche durch die Unternehmer sollen abgestellt werden. In der Fassung fehlt allerdings ein Kriterienkatalog zur Unterscheidung von Werkverträgen und Leiharbeit. Klaus Ernst, Fraktionsvize der Linkspartei, nannte die Änderungen einen »Kniefall vor den Arbeitgebern«. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2016, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!