-
26.01.2016
- → Ausland
149 Tote in 23 Tagen
Athen/Piräus. Die Zahl der Menschen, die bei der Flucht über das Mittelmeer ihr Leben verlieren, steigt weiter an. Allein in diesem Jahr wurden nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR bis Samstag 149 Menschen tot geborgen oder werden vermisst. Am Montag entdeckten Beamte der griechischen Küstenwache vor der Insel Samos weitere zwei Tote, eine Leiche wurde vor der nördlichen Sporaden-Insel Skyros geborgen.
Auch die Zahl der Flüchtlinge, die aus der Türkei nach Griechenland kommen, steigt: Bis zum 23. Januar trafen dort 43.921 Schutzsuchende ein. Im ganzen Januar des Vorjahres waren nur 1.694 Menschen auf den Ägäisinseln angekommen. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
