-
21.01.2016
- → Ausland
England: Verhör wegen Schreibfehlers
London. Wegen eines Rechtschreibfehlers hat die Polizei im nordostenglischen Lancashire einen zehnjährigen Schüler verhört. Wie die BBC am Mittwoch berichtete, hatte der muslimische Junge ausdrücken wollen, dass er in einem Reihenhaus (terraced house) wohne, das Wort aber »terrorist« geschrieben. Einen Tag später kam die Polizei in besagte Wohnung und durchsuchte auch den Familiencomputer. Die Eltern verlangen nun eine Entschuldigung für den Vorfall vom 7. Dezember. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
