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Weder politisch noch Kunst

Der Intendant des Hamburger Thalia Theaters, Joachim Lux, sieht die Maßgaben der »politischen Korrektheit« als Gefahr. »Wenn jetzt etwa alle ihr Herz in einer naiven Weise für die Flüchtlinge öffnen, ist das weder politisch, noch für die Kunst wirklich gut«, sagte Lux (58) gegenüber dpa. »Wir sind dazu aufgerufen, auch mit Widersprüchen und Unangenehmem umzugehen. Das ist ein ganz schweres Feld, weil Stellungnahmen und Ereignisse momentan auf oft widerliche Art instrumentalisiert werden.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2016, Seite 10, Feuilleton

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