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Überstunden bei ­Asylbehörden

Berlin. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) reagiert mit Überstunden und Samstagsarbeit auf die Kritik am Tempo bei der Bearbeitung von Asylanträgen. »Die Hausleitung hat Mehrarbeit angeordnet«, sagte ein Sprecher am Samstag in Nürnberg. Die Leiter der einzelnen Referate seien befugt, in Bedarfsfall bis zu 40 Stunden pro Monat an Mehrarbeit zu veranlassen. Dies gelte in der Zeit von Montag bis Freitag sowie an Samstagen. Die Überstunden würden vergütet. Der Sprecher teilte mit, die Anordnung der Hausleitung sei aufgrund der hohen Zugänge von Asylsuchenden und der aktuellen Arbeitssituation im Bundesamt notwendig. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2016, Seite 5, Inland

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