Zum Inhalt der Seite

Türkei setzt Krieg gegen Kurden fort

Istanbul. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu (Foto r.) hat angekündigt, vorerst keine Friedensgesprächen mit der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) aufzunehmen. Die militärische Offensive in der Südosttürkei werde weitergehen, bis die PKK ihre Waffen niederlege, sagte der AKP-Politiker am Samstag in Istanbul nach einem Gespräch mit US-Vizepräsident Joseph Biden (l.). Davutoglu erklärte, die Türkei sehe in Syrien drei Bedrohungen: die Miliz »Islamischer Staat«, das Regime von Baschar Al-Assad und die kurdischen Volksverteidungseinheiten YPG.

Die türkischen Truppen führten unterdessen weiter Krieg gegen die kurdische Bevölkerung. Am Wochenende seien laut Armee­angaben insgesamt 39 PKK-Kämpfer getötet worden. Nach Angaben der Oppositionspartei HDP waren viele der Toten Zivilisten. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2016, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!