-
21.01.2016
- → Ausland
Keine Einigung zu Syrien-Gesprächen
Zürich. Der für Montag geplante Beginn der Friedensverhandlungen für Syrien steht auf der Kippe. Die Außenminister der USA und Russlands, John Kerry und Sergej Lawrow, konnten sich am Mittwoch bei einem Treffen am Züricher Flughafen, offenbar nicht über die Auswahl der Oppositionsvertreter für die Gespräche einigen. Nun droht eine Verschiebung. Die USA und Saudi-Arabien fordern, dass auch Vertreter von Milizen, die Damaskus und Moskau als terroristisch einstufen, in Genf mit am Tisch sitzen sollen. Russland drängt dagegen auf die Teilnahme kurdischer Gruppen. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
