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Razzia bei Bremer Rüstungsfirma

Bremen. Ermittler haben das Rüstungsunternehmen Atlas Elektronik wegen möglicher Schmiergeldzahlungen bei Waffengeschäften mit der Türkei durchsucht. Es bestehe der Verdacht, dass Firmenverantwortliche türkische Amtsträger bestochen haben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Die Ermittler stellten am Dienstag und Mittwoch Geschäftsunterlagen und Datenmaterial auf dem Firmengelände sicher. Der Weser-Kurier hatte zuvor über die Razzia berichtet. Atlas ist ein Joint Venture von ThyssenKrupp und Airbus (früher EADS). Es beschäftigt 2.100 Mitarbeiter weltweit, davon 1.500 in der Bremer Firmenzentrale.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit 2013 gegen Atlas Elektronik wegen möglicher Schmiergeldzahlungen bei U-Boot-Geschäften mit Griechenland. In diesem Zusammenhang war auch der Verdacht auf Unregelmäßigkeiten beim Türkei-Projekt aufgekommen. (dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2016, Seite 5, Inland

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