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Linke kritisiert Unternehmerforderung

Berlin. Abschied vom Acht-Stunden-Arbeitstag und mehr Flexibilität der Angestellten – diese Forderung von Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, stößt bei der Linken auf deutliche Kritik. »Gute Arbeit für alle funktioniert nur, wenn Arbeitgeber im Gegenzug bereit sind, sichere Jobs und gute Löhne zu bieten«, sagte Linke-Parteichef Bernd Riexinger am Sonnabend der Nachrichtenagentur AFP. Die Beschäftigten könnten nicht nach den Wünschen der Unternehmer zurechtgebogen werden. Kramer hatte von Beschäftigten mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit gefordert. »Der starre Acht-Stunden-Tag passt nicht mehr ins digitale Zeitalter, wir wollen mehr Beweglichkeit«, sagte Kramer der Rheinischen Post vom Samstag. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.12.2015, Seite 5, Inland

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