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Stellenanzeigen bald mit Gehaltsangabe?

Hamburg. Unternehmen sollen in Stellenausschreibungen künftig angeben, wieviel sie für den Job mindestens zahlen werden. Das geht aus einem Referentenentwurf des Bundesfamilienministeriums hervor, wie der Spiegel am Sonnabend berichtete. Eine Sprecherin des Ministeriums bestätigte die Darstellung.

Es geht demnach um das geplante »Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern«. Informationen über die finanziellen Vorstellungen des künftigen »Arbeitgebers« sollten Frauen dabei helfen, in Gehaltsgesprächen besser zu verhandeln. In einer Stellenausschreibung solle das Entgelt mitgeteilt werden, »das als Mindestgrundlage für die Vertragsverhandlungen dienen soll«, zitierte der Spiegel aus dem Entwurf. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2015, Seite 5, Inland

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