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Portugal: Costa will Ende der Kürzungspolitik

Lissabon. Portugals neuer Ministerpräsident António Costa will die Kürzungspolitik der vorigen Mitte-rechts-Regierung nicht fortführen, aber zugleich die EU-Vorschriften zur Sanierung der Staatsfinanzen einhalten. »Mit vielen dieser Regeln sind wir nicht einverstanden, aber wir werden uns daran halten, solange sie gelten«, zitierte die Zeitung Público den Premier am Montag. Es gebe »keine Autos, die nur mit einer Bremse ausgerüstet sind, ebenso wie es keine gibt, die nur über ein Gaspedal verfügen«, erklärte Costa. Der Generalsekretär der Sozialistischen Partei leitet seit dem 26. November die neue Regierung in Portugal. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.12.2015, Seite 2, Ausland

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