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Treibstoff knapp

Russland verbietet Ausfuhr von Diesel

Foto: André Ballin/dpa
Großfeuer nach einem ukrainischen Angriff im Osten Moskaus (17.5.2026)

Moskau. Wegen der durch ukrainische Angriffe ausgelösten Treibstoffknappheit hat Russland ein Exportverbot für Diesel verhängt. Durch das am Mittwoch in Kraft getretene Exportverbot solle »die Versorgung des Binnenmarktes verbessert werden«, erklärte der stellvertretende Ministerpräsident Russlands, Alexander Nowak, bei einer Konferenz, an der auch Präsident Wladimir Putin teilnahm. Die Maßnahme diene der »Stabilisierung« des Marktes, fügte er hinzu. Die Beschränkungen gelten Nowak zufolge nicht für »Dieselkraftstoff, der im Rahmen internationaler zwischenstaatlicher Abkommen aus Russland exportiert wird«.

Einer später veröffentlichten Regierungserklärung zufolge soll das Exportverbot bis zum 31. Juli gelten. Infolge der verstärkten ukrainischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur Russlands ist es Medienberichten und örtlichen Beamten zufolge in mehr als 90 Prozent der Regionen des Landes zu Treibstoffrationierungen oder -mangel gekommen.

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Der russische Präsident erklärte, die Ukraine wolle der russischen Wirtschaft schaden und »ein Klima der Nervosität in der Gesellschaft« schaffen. Dies werde ihr nicht gelingen, da »die Sicherheitsreserve des russischen Energienetzes sehr hoch ist«, betonte der Präsident. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten vermehrt Öldepots und Raffinerien in Russland angegriffen. Durch die Angriffe wurden immer wieder große Brände und Produktionsausfälle ausgelöst. (AFP/jW)

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Erschienen am 09.07.2026, Ausland

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