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Ausgeblendet

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat das Geschäftsmodell sogenannter Adblocker für Internetseiten scharf angegriffen. Solche Programme blenden Werbung auf Internetseiten aus. Das Geschäft der Vertreiberfirmen mache es Verlagen schwer, mit Presseangeboten im Netz Geld zu erlösen, sagte VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer der Deutschen Presseagentur in Berlin. »Sie nehmen durch Ausfiltern der Werbung den Publikationen jede Chance, die journalistischen Inhalte durch Werbung zu finanzieren.«

Die Verleger wollten sich nicht darauf beschränken, diese Modelle vor Gericht zu bekämpfen, sondern Zeit und Geld in die Information der User, technische Lösungen und in neue Werbeformate investieren, erläuterte Scherzer. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2016, Seite 11, Feuilleton

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