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02.01.2016
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Für die deutschen Hörfunksender ist die Verbreitung über Mittelwelle (MW) seit gestern Geschichte. Der Deutschlandfunk stellte mit dem Ablauf des Silvestertages als letztes öffentlich-rechtliches Radio seine Sender auf dieser Frequenz ab.
Alle ARD-Radios haben diesen Schritt bereits vollzogen. Sie folgen einer Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten. Diese hat den Öffentlich-Rechtlichen die finanziellen Mittel für die neue digitale Übertragungstechnik genehmigt, dafür aber das Ende der Sendung auf Mittelwelle verlangt. Dies soll die Stromkosten deutlich senken.
Die Mittelwelle deckt im Hörfunk den Frequenzbereich ungefähr zwischen 530 Kilohertz und 1.600 Kilohertz ab. Beim Aufbau des Radios in Deutschland spielte sie eine große Rolle. Seit der Nachkriegszeit verdrängte die Ultrakurzwelle (UKW) diese Technik immer mehr. (dpa/jW)
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