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AfD wehrt sich gegen ­Kleinstsummenspender

Berlin. Die Alternative für Deutschland (AfD) droht Parteispendern von Kleinstbeträgen rechtliche Schritte an. Auf ihrer Facebook-Seite kündigte sie am Freitag anlässlich eines satirischen Spendenaufrufes an, Kontodaten und Adressen der Überweiser von Beträgen bis zu zehn Cent den Ermittlungsbehörden »zu einer juristischen Prüfung einer möglichen strafrechtlichen Relevanz« weiterzuleiten. Hintergrund ist eine Initiative unter anderem aus den Reihen der Satiretruppe »Die Partei«, die AfD durch die Überweisung von Kleinstbeträgen zu schädigen. Da bei Spenden Bearbeitungsgebühren von mehr als zehn Cent anfielen, erwachse der AfD durch die Kleinstbeträgen ein Minus. »Die Partei« rief potentielle Spender dazu auf, den Vorgang oft zu wiederholen und außerdem jeweils eine Spendenquittung anzufordern. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2015, Seite 2, Inland

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