-
03.12.2015
- → Medien
Spiegel baut 150 Arbeitsplätze ab
Hamburg. Der Verlag des Nachrichtenmagazins Der Spiegel baut im Zuge seines Sparprogramms rund 150 Stellen ab. Das ist jeder fünfte Arbeitsplatz, wie das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte. Den Angaben zufolge sollen bis Ende 2016 rund 35 Vollzeitstellen in der Redaktion, 14 in der Dokumentation und 100 im Verlag wegfallen.
Im Juni hatte das Unternehmen angekündigt, dauerhaft rund 15 Millionen Euro im Jahresetat von Redaktion, Dokumentation und Verlag einsparen zu wollen. Es gebe zum Stellenabbau keine Alternative, »wenn wir die wirtschaftliche Zukunft unseres Unternehmens sichern wollen«, kündigte Spiegel-Verlagsgeschäftsführer Thomas Hass in Hamburg an.
Gleichzeitig beschlossen Chefredaktion und Verlag den Angaben zufolge elf neue Projekte. Neben mobilen Angeboten sowie Bezahlangeboten auf Spiegel online wird von Februar 2016 an für drei Monate ein Spiegel-Regionalteil für Nordrhein-Westfalen getestet. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
