-
01.12.2015
- → Feuilleton
Eine Epoche
Der beliebte russische Filmregisseur Eldar Rjasanow ist in der Nacht zum Montag im Alter von 88 Jahren gestorben. Seine Verwechslungskomödie »Die Ironie des Schicksals« (1975) läuft seit Jahrzehnten im Silvesterprogramm des russischen Fernsehens. Andere bekannte Filme des am 18. November 1927 in der Stadt Samara geborenen Filmemachers sind »Karnevalsnacht« (1956), »Liebe im Büro« (1977) und »Bahnhof für zwei« (1983). In Umfragen wurde Rjasanow regelmäßig zu den angesehensten Regisseuren des Landes gewählt. »Eine ganze Epoche des heimischen Kinos geht zu Ende«, kondolierte Kulturminister Wladimir Medinski. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
