-
24.11.2015
- → Sport
Fußball: Finanzsolidarität
Frankfurt am Main. Auf Antrag des Zweitligisten FC St. Pauli sollen sich künftig Bundesligisten, für die eine Ausnahme der »50 plus eins«-Regel gilt, selbst vermarkten und damit kein Geld mehr aus Fernseh- und Gruppenvermarktung der Deutschen Fußballiga erhalten. Dies betrifft den VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen, 1899 Hoffenheim und ab 2017 eventuell auch Hannover 96. »Sollte dieser Antrag – tatsächlich – ernst gemeint sein«, heißt es in einem Schreiben der vier Bundesligisten, das dem Kicker vorliegt, »erklärt der Antragsteller die Aufkündigung der Solidargemeinschaft in der Bundesliga und 2. Bundesliga«. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!