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Kapitallücke bei Portugals Novo Banco

Frankfurt am Main. Die EZB ist in einem »Gesundheitscheck« bei fünf von neun durchleuchteten europäischen Banken auf Kapitallücken gestoßen. Vier der Geldhäuser hätten diese aber inzwischen schließen können, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Samstag in Frankfurt mit. Bei der portugiesischen Novo Banco wies die EZB jedoch einen ungedeckten Kapitalbedarf von 1,4 Milliarden Euro nach. Die Zentralbank prüfte die Häuser von März bis November, da sie die direkte Aufsicht über sie übernehmen wird oder bereits übernommen hat. Novo Banco war aus der früheren Banco Espirito Santo (BES) hervorgegangen. Das einst zweitgrößte Geldhaus des Landes wurde mit fünf Milliarden Euro vom Staat gerettet, nachdem es unter der Schuldenlast der Gründerfamilie zusammengebrochen war. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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