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Quartal: E.on weist Milliardenverlust aus

Düsseldorf. Wertberichtigungen haben den größten deutschen Energiekonzern E.on im dritten Quartal dazu gezwungen, einen Verlust von fast sieben Milliarden Euro auszuweisen. Mitten im großangelegten Konzernumbau verbuchte E.on einen Fehlbetrag von 6,985 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Für das Gesamtjahr 2015 könnte das Minus damit noch deutlicher ausfallen als der Verlust von 3,16 Milliarden Euro im Vorjahr.

Die E.on-Spitze sah sich veranlasst, vor allem den Wert seiner Kohle- und Gaskraftwerke weiter nach unten zu korrigieren. Insgesamt seien wie im September angekündigt Wertberichtigungen von 8,3 Milliarden Euro vorgenommen worden, teilte der Energiekonzern mit. Die Kohle- und Gaskraftwerke des Konzerns bringen wegen des niedrigen Strompreises an den Börsen angeblich kaum noch Geld. Deshalb mussten nach Angaben des Unternehmens die Anlagen in der Bilanz neu bewertet werden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.11.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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