Zum Inhalt der Seite

Wer trägt die Hauptschuld am Ersten Weltkrieg?

Die Neuerscheinung aus der Reihe »jW-Reserven« sammelt Artikel aus der jungen Welt

junge Welt-Leser zeichnet aus, dass sie viel lesen. Zumindest dann, wenn es an gutem Stoff nicht mangelt. Die tägliche Thema-Doppelseite oder die Schwerpunktseite der jungen Welt sind deshalb besonders begehrt. Viele unserer Leserinnen und Leser wünschen sich, dass thematische Sammlungen aus junge Welt-Veröffentlichungen in Buchform zur Verfügung gestellt werden. Gemeinsam mit dem Verlag Wiljo Heinen gehen wir nun an die Verwirklichung dieser Idee. Das erste Paperback wird auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert: »Das Jahr 1914«. Darin verteidigt die junge Welt mit 26 Artikeln von 17 Autoren die These, dass die Hauptschuld am Ersten Weltkrieg die reaktionären Kräfte des Deutschen Kaiserreiches tragen. Ein wichtiger Band für alle, die sich mit Geschichte und Gegenwart beschäftigen. Er hat einen Umfang von 319 Seiten und ist für 14,90 Euro im Buchhandel sowie im jW-Shop erhältlich.

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2015, Seite 16, Aktion

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!