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Er war 17

Anlässlich des 90. Geburtstags von Konrad Wolf (1925–1982, »Ich war neunzehn«, »Solo Sunny«) wird in der Berliner Akademie der Künste am 15. Oktober die erste vollständige Publikation seiner Kriegstagebücher vorgestellt. Wolf kämpfte ab Januar 1943 auf seiten der Roten Armee, nahm bis 1945 am Vormarsch vom Kaukasus über die Ukraine, Warschau, Lublin und die Oderfront bis nach Berlin teil. Sein in Russisch geschriebenes Tagebuch, spiegelt vor dem Hintergrund des Krieges das Erwachsenwerden des 17jährigen Rotarmisten wider. Nach der Lesung von Auszügen wird in der Akademie u. a. Wolfs langjähriger Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase an den Filmregisseur erinnern. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2015, Seite 11, Feuilleton

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