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Pegida-Angriff auf Journalisten

Dresden. Der gewaltsame Angriff auf zwei Reporter bei einem Pegida-Aufmarsch in Dresden hat für Empörung gesorgt. »Dass rechte Demonstranten ungehindert Journalisten schlagen und treten, um dann in der Menge zu verschwinden, ist skandalös«, sagte der Vorstandssprecher von Reporter ohne Grenzen, Michael Rediske, am Dienstag. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) sprach von einer bedrohlichen Situation. Der Chefredakteur der Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN), Dirk Birgel, forderte mehr Polizeipräsenz, um den Verfolgungsdruck bei solchen Taten zu erhöhen. Am Montag abend waren zwei Reporter bei der Kundgebung der »Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes« angegriffen worden. Ein DNN-Reporter bekam einen Faustschlag ins Gesicht, ein MDR-Mitarbeiter wurde getreten. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2015, Seite 2, Inland

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