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Österreichische Betriebe sollen zahlen

Wien. Die Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) fordert eine Ausbildungsplatzumlage. Das Konzept der ÖGJ sieht vor, dass alle Unternehmen, die ausbilden könnten, in einen Topf einzahlen, aus dem jene Firmen gefördert werden, die tatsächlich ausbilden. Wichtig ist dem Vorsitzenden der ÖGJ, Sascha Ernszt, dass die Qualität der Lehrlingsausbildung von der Höhe der Förderung abhängig gemacht wird. Derzeit bekämen Firmen Geld, »egal ob sie es für eine gute Lehrlingsausbildung verwenden oder anderweitig einsetzen«. Es sei alarmierend, wie viele Lehrlinge die Abschlussprüfung nicht bestehen. »In vielen Fällen werden die Lehrlinge nicht dem Berufsbild entsprechend ausgebildet und verfügen dann nicht über das nötige Wissen, um die Prüfung zu bestehen«, sagte der ÖGJ-Vorsitzende am 17. September in Wien. Diejenigen, die über eine gute Ausbildung verfügten, seien weniger von Erwerbslosigkeit betroffen. »Es muss daher in unser aller Interesse sein, dafür zu sorgen, dass möglichst viele junge Menschen einen qualitätsvollen Ausbildungsplatz erhalten und ihre Lehre auch erfolgreich abschließen können«, so Ernszt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2015, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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