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08.09.2015
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Schadstoffwelle aus Jagst fließt in Neckar
Bad Wimpfen. Gut zwei Wochen nach einem Chemieunfall an dem baden-württembergischen Fluss Jagst ist die Brühe am Montag im Neckar angekommen. Die Werte, die an der Spitze der Schadstoffahne gemessen wurden, seien aber für Fische nicht mehr gefährlich, teilte die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) mit. Nach einem Mühlenbrand in Kirchberg bei Schwäbisch Hall war vor mehr als 14 Tagen mit Ammonium verseuchtes Löschwasser in die Jagst gelangt. Tausende Fische verendeten. Die 20 Kilometer lange Giftfahne floss inzwischen durch drei Landkreise und verdünnte sich immer weiter. Mit einem Messschiff wird die LUBW die Schadstoffe zum Rhein begleiten. (dpa/jW)
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