-
27.08.2015
- → Medien
Trump lässt TV-Reporter hinauswerfen
Dubuque. Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat den Journalisten eines spanischsprachigen US-Fernsehsenders bei einer Pressekonferenz aus dem Saal werfen lassen. Als der TV-Redakteur Fragen zur Einwanderungspolitik stellen wollte, schnitt ihm der Milliardär das Wort ab und ließ ihn vom Sicherheitspersonal aus dem Raum führen.
Trump, der bei den Republikanern das Feld der Bewerber um das Präsidentenamt anführt, will unter anderem durch den Ausbau der Grenzmauer zu Mexiko illegale Einwanderer abschrecken. Es war nicht das erste Mal, dass Trump mit einem Vertreter der Medien aneinandergeriet. Anfang des Monats hatte er mit abfälligen Äußerungen über eine TV-Moderatorin für Wirbel gesorgt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!