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»Transparenzoffensive« des Bundesnachrichtendienstes

Berlin. Viele der rund 6.500 Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) sollen künftig auf Decknamen verzichten und sich auch sonst weniger tarnen. Über entsprechende Pläne von BND-Präsident Gerhard Schindler berichtet das Magazin Der Spiegel in seiner neuen Ausgabe. Demnach sollen Mitarbeiter des Geheimdienstes künftig etwa im privaten Umfeld offen benennen, für wen sie arbeiten. Ausnahmen soll es demnach in besonders gefährdeten Bereichen geben. Der Vorstoß sei Teil einer »Transparenzoffensive«. Zu Einzelheiten oder etwaigen Konzepten wollte ein Sprecher sich auf Nachfrage von dpa nicht äußern. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.08.2015, Seite 2, Inland

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