-
19.08.2015
- → Ausland
Neuer Anschlag in Bangkok
Bangkok. Nach dem Bombenanschlag mit mindestens 20 Todesopfern am Montag in Bangkok ist am Dienstag in der thailändischen Hauptstadt erneut ein Attentat verübt worden. Ein Unbekannter habe an einem Hafenanleger versucht, eine Rohrbombe auf Wartende zu schleudern, sagte Polizeisprecher Prawut Thavornsiri. Er habe das Ziel aber verfehlt, der Sprengsatz sei im Wasser explodiert. Verletzt wurde niemand.
Für den Anschlag vom Montag machen die Ermittler inzwischen einen Mann verantwortlich, der einer regierungsfeindlichen Gruppe aus dem Nordosten Thailands angehören soll. Die Region ist eine Hochburg der »Rothemden«, die sich gegen die Herrschaft des Militärs in dem südasiatischen Land wenden. Muslimische Rebellen aus dem Süden des Landes schlossen Sprecher des Regimes hingegen als Attentäter aus. (Reuters/AFP/dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!