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Eskalationspolitik

Lukaschenko warnt Ukraine vor Ausweitung des Krieges

Foto: Uncredited/Belarusian Presidential Press Service/dpa
Alexander Lukaschenko als Gast eines Manövers in Belarus (21.5.2026)

Minsk. Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko warnt die Ukraine davor, sein Land in den Krieg zu verwickeln. Er habe Vertretern des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij kürzlich bei einem Treffen ⁠in Minsk unmissverständlich gesagt: »Leute, sagt eurem Präsidenten: Wenn er glaubt, dass er so mit uns reden kann - und uns obendrein in einen Krieg hineinziehen kann -, dann muss er ⁠verstehen, dass sich die Art des Krieges sofort ändern würde«, sagt Lukaschenko im Fernsehen. Belarus habe nicht die Absicht, gegen Ukrainer zu kämpfen. Belarus sieht sich nach Angaben von Verteidigungsminister Wiktor Chrenin dem Versuch ausgesetzt, in den Ukraine-Krieg hineingezogen zu werden. Einen ‌konkreten Urheber der mutmaßlichen Versuche nannte er jedoch nicht. Chrenin warnt in diesem Zusammenhang vor wachsendem Druck von außen: »Derzeit werden Anstrengungen unternommen, den vom Westen in der Ukraine ausgelösten bewaffneten Konflikt zu verlängern und sogar auszuweiten«, heißt es in einer von seinem Ministerium veröffentlichten Mitteilung: »Wir sind uns heute sehr wohl bewusst, dass ein unverhohlener Versuch unternommen wird, Belarus in den Krieg hineinzuziehen.« (Reuters/jW)

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Erschienen am 26.06.2026, Ausland

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