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Kolumbien: FARC kündigen Waffenruhe an

Havanna. Die Unterhändler der kolumbianischen Guerilla »Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens« (FARC) haben bei den Friedensverhandlungen mit Regierungsvertretern in Havanna am Mittwoch einen einmonatigen einseitigen Waffenstillstand angekündigt. Die Waffenruhe solle ab dem 20. Juli gelten, sagte FARC-Chefunterhändler Iván Márquez gegenüber Journalisten. Damit werde den Forderungen der vier Garantiestaaten – Kuba, Norwegen, Chile und Venezuela – Rechnung getragen, die den Friedensprozess begleiten. Diese hatten am Dienstag von den Konfliktparteien eine »Deeskalation des bewaffneten Konflikts« gefordert. Márquez hatte zuvor der kolumbianischen Armee vermehrte Angriffe auf FARC-Kämpfer vorgeworfen. Die kolumbianische Regierung und die Guerilla führen seit November 2012 in der kubanischen Hauptstadt Friedensgespräche. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2015, Seite 1, Ausland

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