Zum Inhalt der Seite

Fußball: »Kack-Gefühl«

Edmonton. Die deutschen Fußballerinnen haben das kleine WM-Finale gegen England 0:1 nach Verlängerung verloren. Das Tor des Spiels fiel in der 108. Minute. Fara Williams verwandelte einen von Tabea Kemme verschuldeten Foulelfmeter. Es war die erste Niederlage der deutschen Frauen in bisher 21 Spielen gegen England. Bundestrainerin Silvia Neid zog ein wenig überraschendes Fazit: »Je besser der Gegner, desto schwerer haben wir uns getan.« Alexandra Popp (VfL Wolfsburg) verließ Kanada nach fünf Wochen mit einem »Kack-Gefühl«: »Es wäre mehr drin gewesen. Wir hätten kaltschnäuziger sein müssen. Das ist nicht unsere WM gewesen, zumindest zum Ende nicht.« Das Finale bestritten lange nach Redaktionsschluss die Titelverteidigerinnen aus Japan und die USA. (sid/jW).

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2015, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!