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Obergrenze für Bargeld gefordert
Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) fordert eine Obergrenze für das Bezahlen mit Bargeld. So sollen Schwarzgeldgeschäfte und Steuerhinterziehung unterbunden werden. Andere Länder hätten solche Höchstgrenzen bereits, sagte Walter-Borjans am Freitag in Düsseldorf. Er verwies auf Italien, wo es seit längerem eine Obergrenze für Bargeschäfte von 1.000 Euro gebe. In Frankreich solle dieses Limit auf 1.000 Euro festgesetzt werden. Wegen der anderen »Bezahlkultur« in Deutschland müsste die Grenze höher liegen, etwa bei 2.000 oder 3.000 Euro, erklärte der Politiker.
(dpa/jW)
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