Zum Inhalt der Seite

Arbeiter führen Streikkampf gegen Amazon fort

Leipzig. Die Beschäftigten des Onlineversandhändlers Amazon befinden sich weiter im Ausstand für ihr Recht auf einen Tarifvertrag. Wie die Gewerkschaft ver.di mitteilte, wurden am Dienstag die Standorte Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen), Rheinberg und Werne (beide in Nordrhein-Westfalen) sowie Graben (Bayern) einbezogen. Allein in Bad Hersfeld, dem größten Standort, hätten 500 Kollegen ihre Arbeit niedergelegt. Mehr als 500 waren es zudem in Leipzig. Die Folgen des Ausstands spüre Amazon, erklärte die Gewerkschaft. So blieben Aufträge liegen, und die Bestellungen könnten nicht abgearbeitet werden. Der Konzern widerspricht dieser Darstellung. Für Mittwoch plant ver.di eine Kundgebung in Bad Hersfeld. Dort sollen Beschäftigte aller bestreikten Zentren zusammenkommen. Danach werde bis Mittwoch abend, in Leipzig und Graben noch länger, weitergestreikt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2015, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!