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Kommunistin in Spanien geehrt

Madrid. Am Sonntag ist in der spanischen Hauptstadt Madrid ein Park nach der jungen Kommunistin Yolanda González benannt worden. Die 19jährige war am 1. Februar 1981 von Faschisten der Organisation »Fuerza Nueva« (Neue Kraft) entführt, getötet und an einer Landstraße im Umland von Madrid verscharrt worden. Nach Angaben der Onlinezeitung Público nahmen rund 400 Personen an der Ehrung im Stadtteil Aluche teil, darunter auch Angehörige und ehemalige Mitstreiter der Jungkommunistin. Als gebürtige Baskin und Aktivistin der kleinen Sozialistischen Arbeiterpartei (PST) geriet sie ins Visier von faschistischen Kräften. Die »Fuerza Nueva« und andere Gruppierungen wollten während der sogenannten Transición einen Übergang der Franco-Diktatur in eine bürgerliche Demokratie in Spanien unter anderem durch Attentate verhindern. (fo)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2015, Seite 15, Antifaschismus

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