-
06.05.2026
- → Antifaschismus
Musée d’Orsay eröffnet Saal für geraubte Kunst
Paris. Das Pariser Musée d’Orsay hat am Montag einen neuen Ausstellungssaal für von den Nazis geraubte Kunstwerke eröffnet. Der Saal trägt den Titel »Wem gehören diese Werke?« Die neue Galerie zeigt Gemälde von Auguste Renoir und Edgar Degas, aber auch von weniger bekannten Malern. Insgesamt waren während der deutschen Besatzungszeit in Frankreich etwa 100.000 Kulturgüter aus jüdischem Besitz gestohlen oder zu erpresserisch niedrigen Preisen aufgekauft worden. Rund 60.000 wurden nach Kriegsende gefunden und zurückgegeben. Einen Teil verkaufte der französische Staat in den 50er Jahren. Etwa 2.200 Werke wurden französischen Museen anvertraut, das Musée d’Orsay verwahrt davon 225. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!