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Zusammenarbeit gegen den »Islamischen Staat«

Teheran/Kairo. Afghanistan und der Iran wollen angesichts der Bedrohung durch die Dschihadistengruppe »Islamischer Staat« (IS) künftig verstärkt zusammenarbeiten. Sie wollten »Terrorismus, Gewalt und Extremismus« vor allem in den Grenzgebieten bekämpfen, sagte der iranische Präsident Hassan Rohani am Sonntag nach einem Treffen mit seinem afghanischen Amtskollegen Aschraf Ghani während dessen zweitägigen Besuchs in Teheran. Die Staatschefs sprachen außerdem über gemeinsame Wirtschafts- und Energieprojekte. Die Reise Ghanis wurde überschattet von einem Anschlag im Osten Afghanistans, bei dem am Samstag 33 Menschen getötet und mehr als hundert verletzt wurden. Zu der Tat bekannte sich der IS. Dieser veröffentlichte zudem am Sonntag ein Video, das die Hinrichtung von 30 äthiopischen Christen in Libyen zeigen soll. (AFP/dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2015, Seite 1, Ausland

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