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EU begrüßt China-Engagement

Brüssel. Die EU-Kommission hat die Beteiligung Deutschlands und anderer EU-Staaten an der von China angestrebten internationalen Entwicklungsbank begrüßt. »In Asien gibt es wie in Europa erheblichen Bedarf an Investitionen in die Infrastruktur«, sagte eine Sprecherin der Kommission am Dienstag in Brüssel. Es sei nicht zu befürchten, dass Gelder nach Asien abwandern könnten, die auch in Europa gebraucht würden. Vielmehr sei positiv zu werten, dass die globale Investitionslücke »Hand in Hand« bewältigt werde. Daraus würden sich Geschäftsmöglichkeiten für EU-Unternehmen ergeben.

Die Bank soll Projekte in Südost- und Zentralasien finanzieren und noch 2015 starten. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte zuvor mitgeteilt, dass Deutschland sich wie Frankreich und Italien als Gründungsmitglied an der Asiatischen Investmentbank für Infrastruktur (AIIB) mit Sitz in Peking beteiligen wolle. Auch Großbritannien hatte seinen Einstieg bekanntgegeben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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