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18.03.2015
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Igelschutz
Weil es in Großbritannien immer weniger Igel gibt, bekommen sie erstmals ein eigenes Schutzgebiet. Es ist 90 Hektar groß und liegt südöstlich der zweitgrößten englischen Stadt Birmingham, wie die Wildtierstiftung der Grafschaft Warwickshire am Dienstag mitteilte. Wie in Deutschland machen den stacheligen Tieren auch in Großbritannien zunehmende Bebauung, viel Straßenverkehr und ein Mangel an Verstecken und Nahrung zu schaffen. Regelmäßige Zählungen sollen zeigen, ob die Igel im Schutzgebiet sich vermehren.
Gartenbesitzer könnten mithelfen, indem sie kleine Löcher in ihre Zäune schnitten, sagte der Igelbeauftragte der Stiftung, Simon Thompson. »Solche Verbindungen zwischen unseren eigenen, eingezäunten Grüninseln herzustellen, schafft einen zusammenhängenden Lebensraum, in dem Igel nach Futter und Schutz suchen und sogar potentielle Partner treffen können.« Auch in Deutschland gibt es Igelschutzgebiete, etwa bei den Kaulsdorfer Seen in Berlin. (dpa/jw)
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