Zum Inhalt der Seite

Spanisches Gericht stoppt Flussausbau

Madrid. Die spanische Justiz hat ein Vorhaben untersagt, das die andalusische Metropole Sevilla größeren Kreuzfahrtschiffen zugänglich machen sollte. Der Oberste Gerichtshof in Madrid erklärte die Pläne für illegal, nach denen der Flusslauf des Guadalquivir ausgebaggert werden sollte. Die Stadtverwaltung von Sevilla hatte das Flussbett zwischen der südspanischen Stadt und der Mündung um gut einen Meter vertiefen wollen. Sie versprach sich davon einen größeren Zustrom von Kreuzfahrttouristen und eine Belebung der Wirtschaft. (dpa/jW)

 

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!